Für das Suchen-und-Ersetzen von Feldinhalten in mysql benutzt man am einfachsten replace.
replace(FIELDNAME,'search-for','replace-with')
Der Syntax ist denkbar einfach, aber dennoch anbei ein kleines Beispiel welches den Umlaut ö html encodiert.
update TABLE set fieldname = replace(fieldname,'ö','ö');
Netzpraktiken
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Schon ein paar Tage her, noch recht gebräunt vom Kurztrip saß ich bei einem Freund um - nunja, zu arbeiten.
Es muss ca. 1Uhr morgens gewesen sein, erfahrungsgemäß gehen mir, wie auch zu jenem Zeitpunkt die Fluppen aus. Das Wetter war angenehm, die Luft im Büro drückend, der Kaffee noch wirksam also wurde eine Zweiergruppe gebildet um Nahrungsersatz zu beschaffen. Extrem ländlich gelegen gab es DEN Automaten, der so spektakulär und abwechslungreich war wie “Meine Frau, die Spartaner und ich”.
Mit dem Einführen der altersverifizierenden Karte begann aber dann auch der Trip in Orwells Vision. Just in diesem Moment könnte irgendjemand nachvollziehen, dass ich vor diesem Automaten stehe. Das gilt dann natürlich auch für die Möglichkeit Fahrkarten am Automaten direkt mit der Karte zu löhnen. Sollte man das mal vergessen und sitzt bereits in der S-Bahn, fällt beim Kauf der Fahrkarte vielleicht auf, dass der Schaffner eine Kamera in seinem mobilen Fahrkartengerät hat. Man verlässt die überwachte Bahnhofshalle, geht nach Hause um dort nochmal fix die Emails abzurufen. Und natürlich kann man auch hier recht einfach Anschlüsse, Gewohnheiten und Emailadressen zuordnen. Das Ganze ging dann noch gut eine Stunde und lief immer mehr auf die Vorratsdatenspeicherung hinaus.
Ein- & Ausdrücke
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Zugegeben, soziale Suchmaschinenptimierung ist ein Lapsus. Vor gut einem Jahr kamen Social Bookmarkdienste und Blogsoftware a la Wordpress wie Zaubermittel ins Gespräch. Inzwischen und natürlich aufgrund nachvollziehbarer Reaktion der Suchmaschinen sind alleiniges Betreiben und Nutzen jener Dienste / Scripte kein Garant mehr für die eierlegende Wollmilchsau.
Social Bookmarks sind inzwischen auf das geschrumpft, was sie ursprünglich auch darstellen sollten - tagged linkgruppierungen. Blogs gehören inzwischen und bekanntermaßen zum Futterlieferanten und werden, wenn nicht wirklich als Blog angedacht, Unwissenden noch gern als Zuchtbullen für bestes Ranking feil geboten. Nun gibt es den heiligen SEO aber nicht nur, weil das Budget ausgeschöpft werden muss sondern auch weil der Aufbau, die Inhalte und die Linkstrukturen relevant sind. Auf einigen Seiten (altdeutsch für Blog) wird die mir nicht ganz ergründbare These aufgestellt, dass ein Ranking in anderen Suchmaschinen als ‘G’, sich mit eben dieser Suchmaschine exponentiell verbessert. Solche Aussagen gehören allerdings in den Sandkasten und sind schon rein des Images wegen sinnfrei.
Nun hat die Mutter aller Suchmaschinen inzwischen eine ganze Menge an sinnvollen und weniger sinnvollen Features ins Netz gebracht. Analytische Auswertungen, Freemailer und … alles sehr persönlich. Nun wird die Personaliserung, wie auch die Datenvorratsspeicherung immer Für- und Gegensprecher haben. Das Personalisierung hat allerdings einen nicht ganz unerheblichen Einfluss auf die Suchergebnisse. Was einerseits natürlich der Sinn des Ganzen ist - lernen und den Nutzer zufriedenstellen, wirkt sich andererseits recht suboptimal für den Berufszweig aus, der gewisse Platzierung beim Endkunden anstrebt. Es ist also ganz ratsam ein paar Alternativbrowser zu befragen - ganz Cookiefrei, ganz vergesslich.
Netzeindrücke
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Entgegen dem wohl immernoch existentem Gerücht, ein Disclaimer auf .de Domains mit der inhaltlichen Distanzierung von verlinkten Angeboten würde etwas bringen - das tut es nicht. Zum einen sollte man die Inhalte der Linkpartner schon kennen, zum anderen beherbergt Deutschland noch diverse pfiffige Stellen und Einrichtungen. Einrichtungen, von denen keiner weiss was für Menschen dort arbeiten - frustrierte Unterhaltszahlende oder ganz verrückte Ehemalige der Versicherungsbranche.
Extrem wortgewandt wurde mir letztens eine meiner Domains um die Ohren gehauen. Schockierend, was ich so toleriere: “Frauen werden auf bloße Körperteile reduziert und als bloße Objekte der sexuellen Befriedigung präsentiert….beispielsweise die sexuelle Verfügbarkeit der Frauen.” Es ist schon eine schlechte Welt und natürlich lösche ich dann lieber die Domain, anstatt den tieferen Sinn des Wortes “Aufsichtspflicht” zu ergründen.
PS: Solltest du unter 16 sein, dann hättest du das nicht lesen dürfen.
Netzeindrücke
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Ein wenig geknickt und irgendwie leicht kopgefickt sitz ich dann immernoch hier. Liegts an der Arbeit, den alltäglichen Problemen oder gar an vergrabenen Gefühlen? Ich weis es nicht, ich will nichtmal mutmaßen - alles zu stressig und führt ja doch nur in noch abstrusere Gedankengänge. Also was tun um nicht kirre zu werden? Ich lehne mich zurück, werde eins mit meinem Habitat und rede mir ein, dass das alles auf eine fortwährende Müdigkeit zurückzuführen ist. Passend und sehr zaghaft kommt Madame Mopskuh angeschwänzelt, springt auf meinen Schoß; schnurrt und stampft sich ein. Vielleicht haben Katzen ja doch ein Gespür für den ‘Futterbringer’ und ‘Katzenkloaufbereiter’ - aber vielleicht liegt es auch einfach nur an der Zeit.
Ein- & Ausdrücke
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Ja, der arme Postbote - jede Woche schleppt er Gummibäume, Viagra und Heizpilze unters Dach. Und während ich grad “naturally enlarge” fällt mir (wieder mal) der Müll auf, der im Internet (immernoch) extrem zunimmt.
Gut, wenn man seine Server selber betreut und zumindest den leidigen Emailsorgen entgegenwirken kann. Da die Idee hinter den Spammails wohl nur die elektronische Variante des freundlichen ‘Amway’ Vertreters ist und sowas von gar nicht neu - seis drum. Nerviger finde ich, auch weil man recht wenig dagegen tun kann und getan wird, die absolut sinnlosen keywordorientierten ‘geparkten’ Domains. Die Wurzeln des Übels ergründet sich in einer wildgewordene Horde Webmaster, denen der Kampf mit XSS und Injections wohl zu anstrengend war. Wie dem auch sei, dieser Domainmüll kann schon ziemlich nerven, wenn man denn wieder mal eine Suchmaschine bemüht und dann doch nur ‘eggs’ bei rauskommen. Nett fände ich entsprechende Filter in den Sumas, was sich sicherlich auch ganz gut auf die Trefferquote / Ergebnisanzahl auswirken dürfte.
Gruppierungen von Seiten nach Themenbereichen und deren Relevanzen wären für mich Grundbausteine - insofern ich mal eine Suchmaschine konzipieren sollte / würde / müsste. Denn ein Problem für unbefriedigende Treffer ist die Zwei- oder Mehrdeutigkeit / Namensgleichheit von Begriffen aus vollkommen unterschiedlichen Bereichen.
Netzeindrücke
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Die heilige Stätte für Begriffserklärung, Anlaufpunkt für Wissenslücken heißt - Wikipedia. Die Plattform selber mit - “freien Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit” - ist ja auch stellenweise sehr hilfreich (und das nicht nur für SEO’s). Nun läufts bei Wiki aber inzwischen nicht mehr so “open” wie noch vor einiger Zeit. Eine Gruppierung aus freiwilligen und (teilweise geistig) freien Mitarbeitern sorgt sich um Inhalte, Verlinkungen und diskutiert Artikel oder Abschnitte.
Letzteres habe ich vor ein paar Wochen selber miterleben dürfen. Es fing wohl alles mit einer Linkänderung an - ja, damit erweckt man schonmal Aufsehen. Aufgrund dieser Änderung wurde der Mensch um den es ging oder vielmehr der Artikel genauer unter die Lupe genommen. Ohne große Worte wurde dann auch direkt der Löschantrag gestellt. Nunja, das ist wohl der “längere Hebel” - Aspekt. Wie dem auch sei, der Artikel war absolut berechtigt und hatte (objektiv) seine Berechtigung. Ich tat nun also mit gutem Gewissen, was jeder getan hätte - ich antwortete und fragte nach dem Grund für den Löschantrag und legte gleich noch ein paar Argumente dagegen dazu. Es gab wohl mal einen Bericht über einen Kanadier, der den ganzen Tag mit Wiki zubringt - den gibts auch in Deutschland und sicherlich in mehrfacher Ausführung, denn die Antwort war nach unglaublichen 10 Minuten bereits da. Kurz und knackig wurde ich auf Regeln für Beiträge hingewiesen. Ich führte mir diese dann auch ein paar Stunden später zu Gemüte - konnte aber keinen Verstoß meinerseits feststellen, was ich dann auch gleich als Antwort der Diskussion zuführte.
Bis hierher liest sich das alles noch recht entspannt und auch sehr objektiv. Jetzt wurde es allerdings zusehens subjektiv und die hauseigenen Regeln entwickelten sich sichtlich zu einer Farce. Die Richtigkeit von Wiki Artikeln wird nicht etwa von fachkompetenten Leuten vollzogen, so wie man bei einer Erkranung den Arzt aufsucht und keinen Lektor, nein - Wikimitarbeiter bedienen sich einfach der Suchmaschinen.
Es half alles nix ~14.500 Treffer reich(t)en für einen Wikiartikel nicht aus und er wurde gelöscht.
Diese Tatsache mal außer Acht gelassen, wieviele Mitarbeiter muss man wohl korrumpieren oder anheuern um gezielte Falschmeldungen im Online Lexika zu platzieren, denn das wird mit Erfolg von wirtschaftlichen und/oder politischen Größen betrieben.
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Datenbanken sind wohl aufgrund ihrer Geschwindigkeit und plattformübergreifenden Verfügbarkeit die sinnvollste Möglichkeit Daten zu hinterlegen. Da MySQL für ‚Insert‘ den Parameter ‚if not exists‘ nicht anbietet, wie MSSQL beispielsweise, bediene ich mich eines ‚OUTER JOINS‘. Zur Veranschaulichung mal das allseits beliebte Personalverwaltungsbeispiel:
create table personen (
p_id int(11) not null auto_increment primary key,
p_firstname varchar(25) not null,
p_lastname varchar(25) not null,
p_city varchar(50)not null,
p_email text not null
);
… und noch ein paar Daten:
insert into personen values (NULL , 'Peter', 'Klaasen', '012345 Norderdeich', ''),
(NULL , 'Kalsson', 'vom Dach', '08150 Lindgreen', 'Kalsson.vomdach@lindgreen.com');
In 2 Schritten doppelte Einträge zu vermeiden ginge natürlich auch und problemlos, aber - ich hätte es gern smart.
Zunächst noch eine Tabelle:
create table silentx (x int not null primary key);
insert into silentx(x) values (1);
Da die nette Kollegin aus der Personabteilung recht fit im Excel ist, gehe ich einfach mal von folgenden Importdaten aus -> ‘Priyesh;Piramoya;10696 Berlin;’
Der SQL-Query könnte dann wie folgt aussehen:
insert into personen (p_firstname,p_lastname,p_city,p_email)
select 'Priyesh','Piramoya','10696 Berlin','' from silentx
left outer join personen
on personen.p_firstname = 'Priyesh' AND personen.p_lastname = 'Piramoya' AND personen.p_city = '10696 Berlin' AND personen.p_email = ''
where silentx.x = 1 and personen.p_id is null;
Da der MySQL Syntax selber kein Geheimnis ist erspar ich mir mal nähere Erklärungen dazu. Letztendlich macht der Workaround erst im produktiven Umfeld mit Variablen Sinn. Abschließend sei aber noch ein MySQL Befehl erwähnt, der recht wenig Beachtung erhält und dennoch sehr hilfreich sein kann: EXPLAIN.
EXPLAIN select 'Priyesh','Piramoya','10696 Berlin','' from silentx
left outer join personen
on personen.p_firstname = 'Priyesh' AND personen.p_lastname = 'Piramoya' AND personen.p_city = '10696 Berlin' AND personen.p_email = ''
where silentx.x = 1 and personen.p_id is null;
Netzpraktiken
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Ja, es ist ein Redmonder und das mag auch der Grund für die mühsame Suche nach sicherheitsrelevanter Software sein.
Der SBS 2003 selber kommt mit diversen netten Features daher (tägliche Upgrades ;’) - gepaart mit der wirklich sinnvollen und effizienten Groupware ‘Exchange’ macht das ganze dann aber langsam Sinn. Stellt sich natürlich für einen Paranoiden die Frage, wie sichert man nun ein System, welches für ‘Backdoors’ und einer großen Gemeinde von ‘Hackern’ bekannt ist ab? Die wohl doch spärlichen Ergebnisse, die ich bei meiner Suche erhielt waren ziemlich absehbar - einschlägig bekannte Anbieter mit ebenso bekannten Produkten. Nach langer Suche und dem Rat eines Freundes darf ich aber sagen - es gibt Sie.
Die Firewall ist mir sogar ein Begriff, zumindest namentlich - Comodo. Läuft auf dem SBS 2003 und wenn auch mühsam und nervig in den Anläufen (Regeln definieren) doch (bis dato) recht stabil. Die Installation ist Windows-konform und kann daher auch vom Chef gemacht werden.
Hersteller - Downloadlink
Das Antivirenprogramm wird Linuxnutzern sicherlich bekannt vorkommen und das nicht grundlos.
ClamWin basiert auf dem Linuxscanner ClamAV und wurde auf Windows kompiliert. Auch hier gibts eine knorke Windowsinstallation und die Virendefinitionen werden selbstständig vom Scanner aktualisiert - was will man mehr?!
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