Erpressung mit H5N1
Was braucht oder vielmehr bräuchte man für eine Erpressung im großen Maße?
Ad 1 natürlich erstmal ein Druckmittel. Hierzu bedient man sich einfach ein paar Tierkadaver, welche zufällig mit dem Virus H5N1 verseucht sind.
Hinzu kommt eine vorerst unbeteiligte Menschenmenge von ca. 85 Mio. verunsicherter und verängstigter Menschen.
Ad 2 benögtigt man natürlich ein paar Freiwillige, die sich in einem lustig bunten Campingbus auf den Weg machen. Quer durch die Lande beginnend im Küstennebel, bis runter in die tiefsten Weißwursttäler.
Während des Trips und den dazugehörigen Fotos lässt man einfach mal die mitgebrachten Tierleichen fallen.
Hier darf man natürlich nicht die Erinnerungsfotos vergessen, um auch wirklich nachher sagen zu können: “Ich war hier und ja, ich habe hier etwas liegen lassen.”
Wieder daheim im sonnigen Süden wertet man seine Urlaubsfahrt mit einer Videokamera aus und schickt dieses dann direkt an eine Regierungsbehörde.
Hier kommen wir zu Punkt 3 wie berechnet man das Entledigen der Dinge?
Gemessen am Schaden und am Wert eines Menschenlebens (man möge mir diese trockene art verzeihen) empfiehlt sich hier wohl eine Pauschalgebühr.
Immerhin kostet des Entsorgen der Kadaver und die Beschäftigung der Exekutive auch einiges.
Da der Staat sicherlich nicht bereit ist seine Schwachstelle zu offenbaren, wird er sich hüten offizielle Angaben hierzu abzugeben.
Natürlich sollte man ab diesem Zeitpunkt mit ungebetenem Besuch rechnen, aber das überqueren der Straße birgt wohl auch so seine Tücken.
Das war meine Paranoia des Tages und jetzt … schau ich mir 23 an.
zwischenbilanz am 3. Mai 2006 in Ein- & Ausdrücke