Social Engine Optimization
Zugegeben, soziale Suchmaschinenptimierung ist ein Lapsus. Vor gut einem Jahr kamen Social Bookmarkdienste und Blogsoftware a la Wordpress wie Zaubermittel ins Gespräch. Inzwischen und natürlich aufgrund nachvollziehbarer Reaktion der Suchmaschinen sind alleiniges Betreiben und Nutzen jener Dienste / Scripte kein Garant mehr für die eierlegende Wollmilchsau.
Social Bookmarks sind inzwischen auf das geschrumpft, was sie ursprünglich auch darstellen sollten - tagged linkgruppierungen. Blogs gehören inzwischen und bekanntermaßen zum Futterlieferanten und werden, wenn nicht wirklich als Blog angedacht, Unwissenden noch gern als Zuchtbullen für bestes Ranking feil geboten. Nun gibt es den heiligen SEO aber nicht nur, weil das Budget ausgeschöpft werden muss sondern auch weil der Aufbau, die Inhalte und die Linkstrukturen relevant sind. Auf einigen Seiten (altdeutsch für Blog) wird die mir nicht ganz ergründbare These aufgestellt, dass ein Ranking in anderen Suchmaschinen als ‘G’, sich mit eben dieser Suchmaschine exponentiell verbessert. Solche Aussagen gehören allerdings in den Sandkasten und sind schon rein des Images wegen sinnfrei.
Nun hat die Mutter aller Suchmaschinen inzwischen eine ganze Menge an sinnvollen und weniger sinnvollen Features ins Netz gebracht. Analytische Auswertungen, Freemailer und … alles sehr persönlich. Nun wird die Personaliserung, wie auch die Datenvorratsspeicherung immer Für- und Gegensprecher haben. Das Personalisierung hat allerdings einen nicht ganz unerheblichen Einfluss auf die Suchergebnisse. Was einerseits natürlich der Sinn des Ganzen ist - lernen und den Nutzer zufriedenstellen, wirkt sich andererseits recht suboptimal für den Berufszweig aus, der gewisse Platzierung beim Endkunden anstrebt. Es ist also ganz ratsam ein paar Alternativbrowser zu befragen - ganz Cookiefrei, ganz vergesslich.
zwischenbilanz am 27. Juli 2008 in Netzeindrücke